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was ich in nürnberg sah und hörte




und ich weiß, ich kenne ihn nicht nur von photos.
5.8.07 17:32


when the spell is broken

all the joy is gone from her face
welcome back to the human race!


- bitte, ich hätte gern meinen verstand zurück.
- ja, na gut, also hier. das wären dann vierzehn schlechte gewissen und dreiundzwanzig zigaretten, bitte. brauchen sie die rechnung?
- nein danke, ich tausch ihn sicher nicht mehr um.
7.8.07 01:29


wake up

wenn die sonne im zenith steht, kann man trotz des unschlüssigen wetters manchmal mädchen sehen, die barfuß die straße entlaggehen, die stöckelschuhe, die wohl nach einer langen nacht zu eng geworden sind, in der hand tragend: die ferse des linken baumelt am mittelfinger, die des rechten am zeigefinger, und der daumen klopft ganz von sebst den takt zu einem lied, das wir nicht hören können.
9.8.07 16:22


wenn es stimmt,

dass das chaos in meinem zimmer nur jenes in mir spiegelt, dann dürfte es um mein innenleben augenblicklich ziemlich katastrophal bestellt sein. die ersten kisten sind gepackt, aber wie nicht anders zu erwarten war, wird alles nur immer mehr, und immer schlimmer, und all der staub erst. brauchen wir noch mehr metaphern fürs leben? du brichst hier die zelte ab und packst dein bündel, bereit weiterzuziehen und voll vorfreude. was nimmst du mit, was bleibt zurück?
erschreckend, wie viele bücher in deinem regal noch ungelesen sind und wie lang die leeren leinwände dort schon liegen, während die farbe in den tuben vertrocknet. schön, wie viele grüße dir bestellt werden von ansichtskarten, die irgendwo liegengeblieben sind, und kleinen geschenken, die sich plötzlich nach vorn wagen. was nimmst du mit, was bleibt zurück?
18.8.07 18:32


früh morgens läutet das telephon

und eine stimme sagt: "ich will zurück, was mir gehört." aus. hab ich schon erwähnt, dass ich manchmal glaube, ich bin im falschen film unterwegs?

20.8.07 13:13


Keep your old love letters.
Throw away your old bank statements.

20.8.07 18:05


the kindness of strangers

bitte, hast du zwanzig cent übrig? fragt mich mitten in der nacht ein sehr junges mädchen und macht große, flehende augen dazu, oder guthaben? und ihr halbnackter begleiter fügt hinzu, es geht um einen freund. - ja klar, ein telephon kann ich euch schon borgen. danke; hast du einen freund? na sei froh. - sascha? oida wo bist du, du hurensohn?! - es ist ihr verlobter, erklärt der begleiter, der ist mit ihrer stiefschwester verschwunden. der verlobte belegt sie mit wüsten beschimpfungen, sie entfernt sich mit meinem telephon und brüllt unbekümmert in einer wilden mischung deutscher und jugoslawischer flüche zurück. ich schalte meine fahrradlampe aus und höre amüsiert zu, während er sich, sichtlich betreten, beeilt, mir die (überraschend kurze) geschichte ihrer bekanntschaft zu erzählen. irgendwann kommt sie zurück und fragt mit großen augen, oida, redets ihr über mich? und zu ihrem verlobten, warte mal kurz; was redets ihr? gusch oida, is ganz egal wo ich bin; also was is? - ich würde langsam gern weiterfahren, vielleicht kann er dich ja zurückrufen. und er etwas hilflos, aber is cool, dass man manchmal doch so soziale leute trifft. - kein problem; fast hätte ich gesagt, somebody did it for me when i was your age, und dabei dachte ich doch an den netten barmann von vorhin, der mir ein frisches bier geschenkt hatte für das, das ich zwischen den neuen vorderradspeichen zerrissen hatte. und an ein lächeln und ein nettes wort aus unerwarteter richtung, das dem abend gleich eine freundlichere färbung gab: schön so.
23.8.07 03:16





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