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zeit für ein überraschungsei.

sitzen zwei hochhäuser im keller und spielen karten. sagt das eine: "weißt eh, morgen ist ostern." sagt das andere: "mir egal, ich geh eh nicht hin."

na gut, den habt ihr eh schon gekannt, aber die anderen, die ich in den letzten tagen gehört habe, waren nicht einmal lustig... höchstens unfreiwillig (er: "marie... marie, oder?" ich: "ja?" er: "... marie! ich wußte es! der einzige name, den ich mir heute nacht gemerkt habe.")

zeit für noch ein überraschungsei.

vorhin hab ich mich unbelauscht gewähnt und beim radfahren und musikhören hemmungslos mitgegrölt, als ich just bei der zeile "do i take you for a lover?" für eine hübsche junge dame mit absurd hohen stiefeln und dafür keinem röckchen bremsen musste. hoppala.

aber im gras zu liegen, in die baumkrone zu blinzeln und doom&gloom v1 zu hören, war schon schön.
9.4.07 01:07


i can hardly wait.


euphorische (p)reviews.
gutes cover (auch wenn es nach der box ja eigentlich nur noch bergauf gehen konnte) und gute pressephotos.
ein ganz neues lied zum ersten mal hören, mit tränen in den augen.
und jetzt noch immer fast 2 monate warten!!

wie gemein!
11.4.07 01:52


this old world may never change

aber soviel schönheit, zwischen all dem dreck und übel.
...
ich habe mich hungrig gehört
ich habe mich durstig gehört
11.4.07 03:10


manchmal fühl ich mich so alt



ich weiß eh, der name dieses blogs war von anfang an verfehlt. (er war ja damals auch schon älter, und so kreativ wie ich gern wäre, bin ich halt nicht.) ich bemühe mich zwar, mehr sonic youth zu hören, aber dann kommt mir doch wieder ein interview-podcast mit joe boyd dazwischen, und ich ertappe mich dabei, wie ich andächtig zwei alten herren lausche, die erzählen, wie das so war damals in den sechzigern mit der musik und den drogen und der hoffnung und frage mich schon wieder, ob ich da nicht grundsätzlich was falsch mache. then again...
ein lange nicht gesehener gast kam heute ins lokal, um uns von seinem jüngsten trauma zu berichten: er war gestern mit seiner fünf(!)jährigen tochter am tokiohotel-konzert gewesen. "ja bist du wahnsinnig?!" - "sie hat es sich so gewünscht, was soll ich machen."
wie kann man als vater! wie kann man als veranstalter! also nein. nichts gegen die band, die hat absolut ihre berechtigung in der ach so degenerierten poplandschaft, aber fünfjährige kinder...! wenn ich bedenke, dass ich in irland nur mit ausweis... also nein. dann bin ich halt reaktionär. bin ich halt alt, na und! lieber ein reaktionäres altes wrack als ein vorgartenzwerg.
12.4.07 22:07


15.4.07 01:14


ehrliches wien



... sooo nett!
19.4.07 00:51


szenen eines vormittags


06.30 überschwemmung im geschäft.


07.30 neue kaffeemühle verabschiedet sich nach einem tag treuer dienste.


08.30 chef sucht nach ursache der überschwemmung. findet geplatzten schlauch.
09.30 kaputte neue durch alte kaffeemühle ersetzt.
10.30 wasserleitungen sind repariert.
10.35 kaffeemaschine streikt.
10.45 ursache für kaffeemaschinenstreik in ersatzkaffeemühle gefunden.
11.15 ersatzkaffeemühle ist repariert.


12.30 weckerl geht in flammen auf.


12.31 mitarbeiterin erleidet nervenzusammenbruch.

14.30 frühstück
19.4.07 03:00


mit der gesamtsituation unzufrieden

heute fällt mir echt die decke auf den kopf. am liebsten würd ich nur draußen rumfahren, vielleicht schwimmen gehen (oder tauchen. down to the bottom. underneath all currents.) und wenn ich keine lust mehr auf rumfahren habe, absteigen und das rad anmalen. aber stattdessen sammle ich blaue flecken, mein sofa sammelt einmal getragene kleidungsstücke, der boden sammelt staub, der schreibtisch papierkram.
der eine kollege, der immer an den richtigen stellen lacht und dessen namen ich mir nie merken kann, verwickelt mich, als ich gerade den mund voller fruchtplunder habe, in ein kurzes und interessantes gespräch. und zuhause erwartet mich ein päckchen voller schokolade. und es sind eh alle nett. trotzdem...
23.4.07 22:38


29.4.07 15:38


geworden...

... ist es dann ein spontaner ausflug nach purkersdorf, und das ging so: raffe dich zu spät auf und stehe eine halbe stunde vor badeschluss in der stadthalle. zucke die schultern und beschließe, die somit überschüssige energie auf den stadtauswärts führenden radwegen zu verpulvern, indem du den bodenmarkierungen in die andere richtung folgst, so weit sie eben reichen. kastanien und flieder blühen, die sonne scheint und die wiener haben wien verlassen. grundsätzlich gilt: je mehr du dich bewegst, desto weniger kommst du auf blöde ideen.
30.4.07 21:41





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