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Ich finde, das war ein ausgesprochen netter Abend gestern, dessen Reste im Kühlschrank die Tage bis zur unausweichlichen Torten-schlacht im Kreis der Familie überbrücken und mich sehr versöhnlich stimmen.
Heute nachmittag dann die ersten unsicheren Schneeflocken und ein schöner Mann, der in sein Glas seufzt: "Catherine mon amour... warum nur 'ab isch disch nischt frü'er getroffen?"
Trüffeltorte! Luftküsse! Chilischokolade! Einladungen! Ihr gönnt mir aber auch kein bißchen Melancholie, ihr Lieben ihr.
3.11.06 01:42


ist das...

lustig? traurig? schön? sarkastisch? bittersüß? postmodern?

ich mag es jedenfalls.
3.11.06 02:11


ich hab 23 jahre mit mir verbracht

... und heute bin ich so ausgeglichen, so mit mir selbst im reinen wie schon lang nicht mehr. kein hadern mehr mit der zeit, die ungefragt verrinnt, und mit mir, daß ich sie ungenutzt verstreichen lasse. die gelassenheit, die mit dem alter kommt? und nur liebe menschen um mich herum! es tut so gut, freunde wie euch zu haben: danke.

soundtrack:
peter hammill - birthday special
the velvet underground - beginning to see the light
bob dylan - the man in me
johnny cash - love's been good to me
the waterboys - and a bang on the ear
7.11.06 00:00


some of these days

you'll miss me, honey.
8.11.06 01:38


sister ray

ist, wie ich heute entdeckt habe, die nummer für den abendlichen herbstspaziergang. zaubert rhythmus in den gang und arroganz in den blick, und überhaupt: her mit euch dröhnenden viertelstunden! wenn ich erst einmal wach bin, will ich nur noch mit euch ausgehen.
8.11.06 02:25


the most unfortunate lie

Someone was here before me and they took the possibility away
And without any control or freedom the elements were laid down in this way
And so my mind is slowly devoured by the ideas to which it subscribes
And in the end I'm left with nothing except the memory of believing my own lies
And where are you now, my most unfortunate lie?
9.11.06 17:18


auch eine möglichkeit, den abend zu verbringen.


10.11.06 22:54


Die Zerstörung der Wespenpopulation im Schlafzimmer war einer der Hauptgründe für ihre Scheidung gewesen. Da hatte er leider von Anfang an recht wenig Verständnis an den Tag gelegt, aber sie war nun einmal sehr tierlieb, und mit dieser Gewalttat war er endgültig zu weit gegangen. Nun aber gedieh das Wespenbiotop prächtig, und alle paar Tage kam ein Fuchs vorbei, den sie mit Topfengolatschen fütterte. Der neue Arbeitskollege, der sie öfters nach Hause begleitete, erwies sich zu ihrer Entzückung auch als Tierfreund und spendete zwei Powidlgolatschen für den kleinen Fuchs.
12.11.06 02:39


Am besten schläft man, hatte er gesagt, mit dem Kopf gen Norden, und daß er auch nicht genau wisse, warum, wahrscheinlich habe es mit einer Art innerem Magnetismus zu tun. Also dreht sie sich um, die Stirn Richtung Süden und die Füße zwischen Kissen vergraben, und tatsächlich ist sie eine elendige Stunde später wach. Von hier sieht der Himmel aus wie ein riesiger, wuchernder Schimmelpilz, blaugrau wie die Menschenmassen, die in den Straßen wabern und von den Hauswänden zurückgeworfen werden wie der träge Schleim, den die letzten Wellen unentwegt an die Hafenmauer klatschen.
14.11.06 21:30


Das Programm für heute abend: eine Studie in Eskapismus (also wie man schön flieht - nämlich so):

und dazu eine Schachtel Pralinen, die wie das Leben ist: man bekommt immer etwas anderes, als man sich hat weismachen lassen.
16.11.06 01:12


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