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gegen die Sehnsucht - ach, sie hätte nicht soviel mit dem Blumen-Christian, der plötzlich Christos heißt und dort Familie hat, über Griechenland plaudern sollen - geht sie in eine Buchhandlung. Das erste Buch möchte sie verschenken, aber über seinen Sätzen und Absätzen hängt eine andere Stimme, und bedrückt stellt sie es ins Regal zurück. Sie schlägt ein zweites auf, die Überschrift des zufälligen Kapitels treibt ihr fast die Tränen in die Augen, und sie legt es wieder weg. Das dritte Buch kauft sie und nimmt es mit in den Park.
Die Frau in der Geschichte deutete auf die Felsen hinüber, gestikulierte, und dann ging sie über die schwarzen, grünen und hellmarmorierten Blöcke, zwischen denen das Wasser wütend brüllte, und sie kletterte, furchtvoll und vor Schwäche nah am Weinen, die rissigen und steilen Brocken hinauf und hinunter, inmitten des Gebrülls.
Die Frau im Park blickt auf den kleinen Teich, der eine schmutzige Brühe ist, und bleibt, vom Rauschen der Stadt nicht des Meeres und dem Gedudel eines Leierkastens in den Schlaf gelullt, dort liegen, bis der Boden kühl geworden ist und die Abendsonne ihr geradewegs in die Augen scheint.
3.7.06 20:57


bitte nimm mich mit in eine landschaft.
11.7.06 19:54


dieser mensch glaubt wirklich, er könne sich alles erlauben, nur weil er so schöne augen hat, schimpft sie. aber ihm ein nein zu sagen, das nicht wie ein ja klingt, hat sie noch ebensowenig geschafft wie alle anderen. und er weiß es und lacht sie aus.
12.7.06 17:05


14.7.06 23:13


Ein weißes Auto, eine dicke Frau mit Hund, ein Moped, ein rotes Auto. Sie hat über Kopfschmerzen geklagt und sich hingelegt, also muß der Fernseher ausbleiben. Wieder ein rotes Auto, warum gibt es eigentlich nur so wenige Farben für Autos? Rot, metallic und dunkelblau, die ganze Straße entlang vom einen Botschaftsgebäude zum anderen. Ein Fahrrad, ebenfalls rot. Ein Mädchen steigt ab, es trägt absurd große Sonnenbrillen und einen Einkaufskorb über dem Arm, darin irgendwelches Grünzeug. Daß Frauen immer Grünzeug kaufen müssen. Jetzt hat sie ihn gesehen, und natürlich ist es die von gegenüber. Er grinst. Sie verschwindet im Hauseingang und stellt zwei Stockwerke höher ihr Grünzeug aufs Fensterbrett, schaut ihn kurz an, ohne zurückzugrinsen, und geht wieder. Komisch, es scheint ihr überhaupt nichts auszumachen, daß er sie beobachtet. Seine Frau zieht jedesmal automatisch die Vorhänge zu, wenn sie am Fenster vorbeigeht, aber die, die hat wahrscheinlich nicht einmal Vorhänge. Schön, wenn er schon nicht fernsehen kann, dann bleibt er eben hier. So heiß, wie es heute ist, wird sie sich bestimmt gleich wieder umziehen, und das ist besser als gar nichts.
19.7.06 21:26


Als ich gestern spät abends heimgekommen bin, war in mindestens drei Wohnungen in diesem Haus eingebrochen worden (in meine nicht, wegen der Wachkatze), und allein entlang meines Heimwegs waren ebensoviele Gasleitungen explodiert. Dafür weiß ich jetzt, was es mit dem Tupperoid am Dach auf sich hat und daß meinem Nachbarn die Musik, die ich zu laut spiele, wenigstens gefällt.
Strange days. Ich gehe jetzt.
21.7.06 15:46


durch sonnenblumenfelder und marillenhaine gelangt man in ein 48 stunden dauerndes zeitloch aus vogelzwitschern, wasserplätschern und chlorophyll


und dann kommt man heim, tritt auf glasscherben und stellt fest, daß auch in die eigene wohnung eingebrochen worden ist. vom eigenen bruder und mitbewohner. nicht zu fassen.
24.7.06 01:48


to be with her sweetheart, she left everything
from vienna to galway to be with the king
25.7.06 02:54





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